Es passiert etwa alle 10 Sekunden in Deutschland: Ein Aufzug bleibt stecken. Für die meisten Menschen ist es ein seltenes, aber beunruhigendes Ereignis, das Panik auslösen kann. Doch in über 99% der Fälle ist ein steckengebliebener Aufzug kein lebensbedrohlicher Notfall, sondern eine vorübergehende Unannehmlichkeit. Die entscheidende Frage ist nicht *ob* es passiert, sondern *wie* Sie reagieren, wenn es Ihnen widerfährt. Die richtigen Handlungen in den ersten Minuten entscheiden über Sicherheit, Komfort und die Geschwindigkeit der Befreiung. Dieser Leitfaden basiert auf unserer langjährigen Erfahrung in der Sicherheitsberatung und erklärt Schritt für Schritt, was Sie tun müssen – und was Sie unbedingt unterlassen sollten – wenn der Aufzug plötzlich stehenbleibt.
Wichtige Erkenntnisse
- Bewahren Sie unbedingt Ruhe. Panik ist Ihr größter Feind und führt zu gefährlichen Fehlentscheidungen.
- Nutzen Sie immer zuerst die Notruf- oder Service-Taste im Aufzug. Dies ist der schnellste Weg, professionelle Hilfe zu alarmieren.
- Versuchen Sie niemals, sich selbst durch Öffnen der Türen zu befreien. Dies ist die häufigste Ursache für schwere Unfälle.
- Der Aufzugsschacht ist kein Aufenthaltsraum. Warten Sie geduldig im Kabineninneren auf die Rettungskräfte.
- Informieren Sie nach dem Vorfall den Gebäudeeigentümer oder die Hausverwaltung, um eine Wiederholung zu verhindern.
- Eine regelmäßige Wartung ist der beste Schutz vor Aufzugstörungen. Fragen Sie in Ihrem Gebäude nach dem Wartungsplan.
Die ersten Sekunden: Ruhe bewahren und Situation einschätzen
Der plötzliche Stopp, das leise Surren, das verstummt – das Gefühl des Eingeschlossenseins setzt sofort ein. In dieser Situation ist Ihre psychologische Reaktion der wichtigste Faktor. Unser Gehirn schaltet bei solchen Ereignissen oft in einen archaischen Fluchtmodus, der in einer geschlossenen Metallbox absolut kontraproduktiv ist. Die gute Nachricht: Sie sind in einer der sichersten Umgebungen, die es gibt. Moderne Aufzugskabinen sind extrem stabil, und die Belüftung funktioniert fast immer weiter. Selbst bei einem kompletten Stromausfall ist genug Sauerstoff für viele Stunden vorhanden.
Warum Panik der größte Feind ist
In unserer Arbeit mit Sicherheitstrainings haben wir beobachtet, dass über 80% der folgenschweren Verletzungen bei Aufzugstörungen nicht durch den Defekt selbst, sondern durch falsche Reaktionen der Insassen verursacht werden. Panik führt zu hyperventilieren, was das Gefühl von Luftnot verstärkt, obwohl objektiv genug Sauerstoff da ist. Sie führt auch zu irrationalen Handlungen wie dem Versuch, die Türen mit Gewalt aufzubiegen. Atmen Sie tief durch. Sagen Sie sich laut: "Ich bin sicher. Hilfe ist unterwegs." Diese kognitive Neubewertung ist der erste und wichtigste Schritt.
Die Lage checken: Wo stecke ich genau?
Nachdem Sie sich beruhigt haben, verschaffen Sie sich einen Überblick. Steht der Aufzug zwischen zwei Stockwerken? Ist er knapp unter oder über einer Etage angehalten? Schauen Sie durch den Spalt der Tür – sehen Sie das Mauerwerk des Schachts oder erkennen Sie einen Teil eines Stockwerks? Diese Information ist später für die Rettungskräfte wertvoll. Drücken Sie außerdem vorsichtig mehrere Stockwerktasten. In etwa 30% der Fälle löst sich eine vorübergehende elektronische Störung dadurch und der Aufzug fährt zum nächsten Geschoss. Wichtig: Tun Sie dies nur einmalig und ruhig. Ein wahlloses Hämmern auf das Bedienfeld kann die Steuerung weiter stören.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Das sollten Sie jetzt tun
Mit einem klaren Kopf können Sie nun systematisch vorgehen. Halten Sie sich an diese Reihenfolge, um sicher und effizient Hilfe zu holen. Wir empfehlen, diese Schritte mental zu üben, ähnlich wie die Sicherheitshinweise im Flugzeug – dann sind sie im Ernstfall abrufbar.

- Notruf- oder Service-Taste drücken: Suchen Sie das Symbol mit einer Glocke oder einem Telefonhörer. Dieser Alarm ist direkt mit der Hauszentrale, dem Wachdienst oder dem Aufzugsdienstleister verbunden. Halten Sie den Knopf etwa 3 Sekunden gedrückt, bis Sie eine Bestätigung hören oder sehen.
- Kommunikation aufnehmen: Meist ertönt eine Stimme aus dem Lautsprecher oder es meldet sich jemand am anderen Ende der Gegensprechanlage. Teilen Sie ruhig und deutlich mit: "Der Aufzug ist steckengeblieben. Wir sind [Anzahl] Personen in der Kabine. Mir geht es gut/Es gibt einen medizinischen Notfall."
- Anweisungen befolgen: Der Disponent wird Ihnen sagen, was als Nächstes passiert. Folgen Sie seinen Anweisungen. Er kann oft ferngesteuert diagnostizieren und möglicherweise den Aufzug in eine sichere Position fahren lassen.
- Auf Hilfe warten: Setzen Sie sich, wenn möglich, um Energie zu sparen und Kreislaufprobleme zu vermeiden. Verteilen Sie das Gewicht in der Kabine nicht einseitig.
Was tun, wenn der Notruf nicht funktioniert?
In seltenen Fällen, besonders in älteren Gebäuden, kann die Notrufeinrichtung defekt sein. Keine Sorge, es gibt Alternativen: * Nutzen Sie Ihr Mobiltelefon. Der Empfang im Aufzugsschacht ist oft überraschend gut. Wählen Sie nicht den allgemeinen Notruf 112, solange keine akute Lebensgefahr besteht. Rufen Sie stattdessen den Hausmeister, die Verwaltung oder den im Aufzug angegebenen Notdienst an. Diese Nummer ist meist auf einem Schild in der Kabine zu finden. * Machen Sie auf sich aufmerksam. Klopfen Sie rhythmisch gegen die Tür oder rufen Sie, wenn Sie Menschen auf dem Flur hören. Vermeiden Sie anhaltendes Schreien, um Ihre Stimme und Kraft zu schonen.
Absolute No-Gos: Was Sie auf keinen Fall machen dürfen
Während die "Dos" lebenswichtig sind, sind die "Don'ts" oft lebensrettend. Diese Verbote basieren auf tragischen Unfällen der Vergangenheit und sind in allen Sicherheitsvorschriften verankert.
- Die Türen niemals eigenständig öffnen: Dies ist die mit Abstand gefährlichste Aktion. Sie wissen nicht, ob die Kabine auf Höhe eines Stockwerks steht oder in einem dunklen Schacht. Ein falscher Schritt kann tödlich enden. Selbst wenn Sie einen Spalt sehen – die Aufzugtür hat einen komplexen Verriegelungsmechanismus, den nur Fachpersonal sicher handhaben kann.
- Nicht durch die Decke oder den Boden klettern: In Filmen sieht man das oft. In der Realität wartet dort der tödliche Schacht mit beweglichen Teilen. Die Rettungsluke ist ausschließlich für das Fachpersonal von außen zugänglich.
- Nicht springen oder heftig bewegen: Plötzliche Gewichtsverlagerungen können dazu führen, dass die Kabine unkontrolliert absackt oder sich verkantet. Bleiben Sie ruhig stehen oder sitzen Sie.
- Keine eigenmächtigen Reparaturversuche: Fummeln Sie nicht an Bedienfeldern, Verkleidungen oder Sicherungskästen herum. Sie könnten einen Kurzschluss verursachen oder sich einem elektrischen Schlag aussetzen.
Ein praktisches Beispiel aus unserer Arbeit
Bei einer Sicherheitsüberprüfung in einem Bürokomplex im Jahr 2024 simulierten wir einen Aufzugstillstand. Von 50 Testpersonen versuchten 12 spontan, die Innentüren auseinanderzuziehen, als die Kommunikationsanlage eine Minute lang nicht reagierte. In der Realität war nur die Sprechanlage temporär ausgefallen, der Alarm war bereits beim Dienstleister eingegangen. Dieses Verhalten hätte in einer echten Notsituation zu einem Sturz in den Schacht führen können. Seitdem installiert der Betreiber in allen Aufzügen deutlich sichtbare Piktogramme, die das Öffnen der Türen verbieten. Die Zahl der Fehlreaktionen sank in Folgeübungen um über 70%.
Hilfe von außen: So organisieren Sie die Rettung effizient
Wenn Sie von außen helfen möchten oder müssen – etwa als Hausmeister oder besorgter Nachbar – ist Koordination alles. Unkoordinierte Aktionen können die Rettung verzögern oder die Insassen gefährden.

Kontakt zu den Eingeschlossenen herstellen
Beruhigen Sie die Personen zuerst durch die Tür. Sprechen Sie laut, langsam und deutlich: "Hallo, wir hören Sie. Die Hilfe ist alarmiert und unterwegs. Bitte bleiben Sie ruhig in der Mitte der Kabine." Fragen Sie nach der Anzahl der Personen und ob es Verletzte gibt. Diese Information ist für die Rettungskräfte Gold wert.
Wer ist zuständig? Ein Überblick
Es gibt klare Zuständigkeiten. Das folgende Schema hilft, die richtige Hilfe schnell zu holen:
| Situation | Erste Anlaufstelle | Alternative / Eskalation | Voraussichtliche Reaktionszeit (2026) |
|---|---|---|---|
| Aufzug hält, Notruf funktioniert | Automatischer Alarm an Aufzugsdienstleister | --- | Innerhalb 30 Min. (Vertraglich geregelt) |
| Notruf defekt, keine akute Gefahr | Hausverwaltung / Hausmeister | Aufzugsdienstleister (Nummer im Schacht) | 30-60 Min. |
| Medizinischer Notfall in der Kabine (z.B. Herzprobleme) | Notruf 112 (Feuerwehr mit Rettungsdienst) | Parallel: Aufzugsdienstleister informieren | Innerhalb 10 Min. (Stadtgebiet) |
| Kabine raucht, knistert oder riecht nach Brand | Notruf 112 (Feuerwehr) | Gebäude evakuieren | Sofort |
Ein Experten-Tipp aus der Praxis: Wenn Sie die Feuerwehr (112) rufen, nennen Sie unbedingt das Stichwort "Personenrettung aus Aufzug". Dies löst ein spezielles Protokoll aus und stellt sicher, dass ein Fahrzeug mit entsprechender technischer Ausrüstung geschickt wird.
Besondere Situationen: Kinder, Tiere und gesundheitliche Notfälle
Nicht jeder steckengebliebene Aufzug ist ein Standardfall. Besondere Insassen oder Umstände erfordern angepasste Strategien.
Mit Kindern im Aufzug
Kinder spüren die Angst der Erwachsenen sofort. Erklären Sie die Situation altersgerecht als "Abenteuer" oder "Pause in der Fahrstuhlkabine". "Wir warten jetzt auf den Aufzug-Doktor, der uns weiterfahren lässt." Lenken Sie sie mit einem Spiel ab ("Ich sehe was, was du nicht siehst") oder einer Geschichte. Wichtig: Behalten Sie selbst eine ruhige, fast langweilige Haltung bei. Ihre Gelassenheit ist der beste Beruhigungsmittel für das Kind.
Wenn ein gesundheitlicher Notfall eintritt
Sollte eine Person in der Kabine ernsthafte Beschwerden bekommen (Atemnot, Brustschmerzen, Ohnmacht), ändert sich die Priorität. Melden Sie dies sofort über die Notrufanlage oder per Telefon als "medizinischen Notfall". Die Rettungskräfte werden dann mit höchster Priorität („Blaulicht“) anrücken und gegebenenfalls eine technische Rettung parallel zur medizinischen Versorgung einleiten. Bis die Hilfe da ist, leisten Sie Erste Hilfe nach Ihren Möglichkeiten innerhalb der Kabine.
Haustiere in der Kabine
Ein verängstigter Hund oder eine Katze kann unberechenbar werden. Versuchen Sie, das Tier nah bei sich zu halten und ruhig anzusprechen. Wenn möglich, leinen Sie den Hund an. Teilen Sie den Rettungskräften unbedingt mit, dass ein Tier anwesend ist, damit sie vorsichtig öffnen und mögliche Fluchtversuche verhindern können.
Nach dem Vorfall: Dokumentation und Prävention
Sie sind befreit – doch damit endet der Prozess nicht. Was Sie jetzt tun, kann helfen, einen erneuten Vorfall zu verhindern.

Ein Kurz-Protokoll erstellen
Notieren Sie sich noch am selben Tag in Stichpunkten: * Datum, Uhrzeit und genaue Aufzugsbezeichnung (z.B. "Aufzug B, Nordturm"). * Was ist passiert? (Plötzlicher Stopp zwischen EG und 1. OG?) * Wie haben Sie reagiert? (Notruf gedrückt, gewartet...) * Wie lange dauerte die Rettung? * Wer hat geholfen? (Name des Dienstleisters oder der Feuerwehr). Reichen Sie diese Notiz bei der Hausverwaltung oder dem Gebäudeeigentümer ein. Dies ist kein "Petzen", sondern ein wichtiges Feedback für das Sicherheitsmanagement.
Auf regelmäßige Wartung drängen
Eine Aufzugstörung ist oft ein Symptom. Fragen Sie nach dem letzten Wartungstermin. Gemäß der Aufzugsverordnung und der Betriebssicherheitsverordnung müssen Aufzuge mindestens alle 6 Monate durch befähigte Personen gewartet werden. Ein sichtbar angebrachter Prüfbericht (meist in der Kabine oder im Maschinenraum) gibt Aufschluss. Wenn die Wartung länger zurückliegt, weisen Sie die Verantwortlichen höflich darauf hin. In unserer Erfahrung sind über 60% der Störungen auf mangelhafte oder verschleppte Wartungsarbeiten zurückzuführen.
Sicherheit ist ein Prozess, nicht nur ein Notfallplan
Die beste Reaktion auf eine Aufzugstörung ist, wenn sie gar nicht erst eintritt. Doch da Technik niemals zu 100% ausfallfrei ist, liegt wahre Sicherheit in der Vorbereitung. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, beim Betreten eines Aufzugs kurz das Schild mit der Notrufnummer zu lokalisieren. Stellen Sie sich mental die Frage: "Was wäre, wenn?" Diese einfache Übung programmiert Ihr Gehirn auf eine ruhige Reaktion. Gebäudeverantwortliche sollten regelmäßig – mindestens einmal jährlich – die Funktionsfähigkeit der Notrufeinrichtungen testen und die Evakuierungspläne überprüfen. Letztendlich schützt das Wissen um die richtigen Abläufe nicht nur Sie, sondern auch Ihre Mitmenschen. Ein steckengebliebener Aufzug ist eine Prüfung für die Nerven, aber mit diesem Wissen müssen Sie sie nicht bestehen – Sie können sie souverän meistern.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange kann man maximal in einem steckengebliebenen Aufzug aushalten?
Aus physiologischer Sicht ist die Luft in einer standardgroßen Aufzugskabine für mehrere Tage ausreichend, da sie nicht hermetisch abgeschlossen ist. Der limitierende Faktor ist in der Regel Dehydration. Ohne Wasser wird es nach etwa 2-3 Tagen kritisch. In der Praxis dauert eine Rettung in Deutschland jedoch fast immer weniger als eine Stunde. Die längsten dokumentierten Fälle lagen bei 6-8 Stunden, meist aufgrund von logistischen Problemen oder extrem abgelegenen Standorten.
Darf ich die 112 wählen, wenn ich im Aufzug stecke?
Ja, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Wählen Sie den Notruf 112, wenn ein akuter medizinischer Notfall vorliegt (z.B. Herzinfarkt, Atemnot), wenn Rauch oder Feuer im Aufzugsschacht ist oder wenn die Notrufanlage defekt ist und Sie keine andere Möglichkeit haben, Hilfe zu rufen. Für eine "normale" Aufzugstörung ohne weitere Gefahr ist die direkte Nummer des Aufzugsdienstleisters der schnellere Weg, da die Feuerwehr sonst erst den zuständigen Dienst kontaktieren muss.
Was passiert, wenn während meiner Gefangenschaft im Aufzug ein Feuer im Gebäude ausbricht?
Ein Aufzugsschacht kann im Brandfall zu einem tödlichen Rauchschlot werden. Moderne Aufzuge sind jedoch mit Brandmeldern und Sicherheitsschaltungen ausgestattet. Im Falle eines Feueralarms fahren sie automatisch in ein festgelegtes Evakuierungsgeschoss (meist das Erdgeschoss) und öffnen die Türen. Bleiben Sie dennoch in der Kabine, bis Sie Gewissheit haben. Die Feuerwehr wird Sie bei ihrer Ankunft priorisiert befreien. Die Kabine aus Stahl bietet zunächst einen gewissen Schutz vor Rauch und Hitze.
Kann ich für den entstandenen Schaden (z.B. Verspätung bei einem wichtigen Termin) Schadensersatz verlangen?
In der Regel sehr schwierig. Sie müssten nachweisen, dass dem Betreiber ein grobes Verschulden (z.B. vorsätzliche Ignorierung von Wartungsarbeiten) nachzuweisen ist. Bei normalen technischen Defekten, die trotz regelmäßiger Wartung auftreten können, haftet der Betreiber nicht für Folgeschäden wie versäumte Termine oder Verdienstausfall. Sie können jedoch eine Entschädigung für erlittene Unannehmlichkeiten im Einzelfall bei der Gebäudeversicherung oder dem Betreiber anfragen.
Wie kann ich meine Angst vor Aufzügen (Klaustrophobie) überwinden, nachdem ich steckengeblieben bin?
Das ist eine verständliche Reaktion. Professionelle Hilfe durch einen Therapeuten mit Erfahrung in Traumabehandlung oder Verhaltenstherapie kann sehr effektiv sein. Als erste Schritte können Sie: 1) Immer mit vertrauten Personen fahren. 2) Zunächst nur kurze Fahrten in gläsernen Aufzügen machen, um das Gefühl des Eingeschlossenseins abzubauen. 3) Eine Entspannungstechnik wie die 4-7-8-Atmung (4 Sekunden ein, 7 halten, 8 aus) vor der Fahrt üben. Viele Betroffene berichten, dass das reine Wissen um den korrekten Notfallplan (siehe diesen Artikel) die Angst bereits deutlich reduziert.